GOETZ-Areal in Brand/Bayern

Revitalisierung einer historischen Industriestätte

C H R O N I K
der "Oberen Fabrik"

Von den Anfängen im Jahr 1905 bis zur Gegenwart;

1905 -

Georg Daubner errichtet auf seinem Grund an der Fichtelnaab die "Oberpfälzische Holzstoff- und Pappenfabrik". 

Erste Wasserturbine. 

Man spezialisierte sich aus Rationalisierungsgründen auf weißen Holzstoff, der das Kochen des Holzes vor dem Verschleifen nicht erforderte.

1914/1918 -

Die vier Daubner-Söhne, die zusammen mit Ihrem Vater den Betrieb führten, mussten im Laufe des 1. Weltkrieges zum Herr einrücken und der Vater sah sich außerstande das Werk alleine weiterzuführen.

                                                    Er verpachtete es an die benachbarte "untere Fabrik", die allerdings lediglich die Wasserkraft für ihre Schleiferei nutzte.

                                                    Nach dem Tode von Georg Daubner im Jahre 1918, führten seine Söhne Ignatz, als kaufmännischer Leiter und  Johann als Werksleiter den Betrieb weiter.

03. Juni 1929 -

Das Werk brennt vollständig nieder. Es kommt zu einem Wiederaufbau,

allerdings bereits mit Mitteln der Firma GOETZ aus München.

1930 -

Ignatz Daubner scheidet aus dem Unternehmen aus und verzieht zurück nach München.                          

30. März 1930 -

Gründung der Firma GOETZ GmbH.

1932 -

Seit diesem Jahr wurde das Werk von Oberst von Seißer geführt

1939 -

Errichtung eines Druckereigebäudes, um Bierglasuntersetzer zu bedrucken..

1943 -

Das Werk erhält einen Nebengleisanschluß an die vorbeiführende Bahnstrecke 

1947 -

Erstellung eines zweistöckigen Wohnhauses (seinerzeit Hausnummer 81.) direkt an der Fichtelnaab, auf einer der GOETZ GmbH gehörenden Flurfläche außerhalb des Werkgeländes.

Der Erstbezug erfolgte 1948 durch den damaligen Geschäftsführer Heinrich Tholen.

1952 -

Errichtung eines 50m hohen Schornsteines im Karree zw. den vier Garagen und Kesselhaus auf dem Werksgelände. 
Des Weiteren wurde eine neue Lokomobile aufgestellt, um die Trocknung der Pappe zu gewährleisten. Die Befeuerung war zunächst mit Kohle gegeben. 
Erst 1958 wurden in der Kohlenhalle zwei Öltanks eingebaut und mit der Anschaffung einer zweiten Lokomobile erfolgte die Umstellung auf Ölfeuerung. 

1953 -

Die GOETZ GmbH baute gegenüber dem bereits errichteten Wohnaus, ein kleines Einfamilienhaus. (damals Hausnummer 92.) 
Dieses diente dem Teilhaber des Unternehmens, Heinrich Tholen, zunächst als Wohnung und wurde von einer Haushälterin bewirtschaftet.

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